DVS Gruppe
 

Green Finisher

Highlights

  • Kürzere Durchlaufzeiten
  • Geringer Platzbedarf
  • Niedrigere Beschaffungskosten
  • Höhere Präzision
  • Höhere Flexibilität
  • Komplettfertigung aus einer Hand
  • Unschlagbare Wirtschaftlichkeit

Produktbild

Maschinenkonzept

Green Finisher
Maschinenkonzept

Maschinenbeschreibung

Verzahnungs-Komplettbearbeitungsmaschine GreenFinisher®

Der PRÄWEMA GreenFinisher®  vereinigt die zerspanenden Prozesse Drehen, Verzahnen, Entgratprozesse  und bei Bedarf Fräsen oder Bohren in einer Maschine. Damit ist es möglich, alle Fertigungsstufen vom Rohling bis zum Härten im GreenFinisher® zu realisieren.

Dazugehörige Technologien

Bohren

Das Bohren kann bei Bedarf ohne Probleme  in eine Präwema Verzahnungsmaschine integriert werden. Durch eine zusätzliche Spindel, einem Mehrspindelbohrkopf oder mit einem angetriebenen Werkzeugrevolver wird diese zusätzliche Technologie ohne größeren Aufwand im Maschinenkonzept aufgenommen.

Drehen

In den PRÄWEMA-Verzahnungskomplettbearbeitungsmaschinen Green- und HardFinisher® ist das Drehen bzw. Hartdrehen für die Bearbeitung der Bohrungs- und Außendurchmesser sowie der Planflächen integriert.
Zusätzlich hat  PRÄWEMA mehrere Lösungen für den Einsatz von  Drehoperationen in einer Verzahnungsmaschine. Zum Beispiel beim Überdrehen von Innen- oder Außendurchmessern für eine hochgenaue Aufspannung bei Folgeoperationen, bei Drehoperationen für das Entfernen von Restgraten aus vorhergehenden Fräsbearbeitungen oder für das Einbringen von Nuteneinstichen.

Entgraten

PRÄWEMA bietet  für jede Frästechnologie Entgraten in der Maschine mit an. Dies erfolgt entweder taktzeitneutral oder nach der Verzahnungsbearbeitung in mit sehr kurzer Bearbeitungszeit Folgende Entgrattechnologien werden von PRÄWEMA angeboten:
  • Rollentgraten für die Einbringung definierter Fasen an Zahnkanten, inklusive planseitiger Restgratentfernung
  • Restgratentfernung mit Drehstahl oder Entgratscheibe während oder nach Fräsoperation
  • Restgratentfernung mit Kalibrierwerkzeug nach dem Fräsen von Hinterlegungen und/oder Rastnuten in Schiebemuffen
  • Restgratentfernung nach Anspitzfräsen mit Bürsteinrichtung

Fräsen von Kronenverzahnungen

Ähnlich wie beim Fräsen von Stirnverzahnungen erfolgt das planseitige Fräsen versetzter Stirnnuten im synchronisierten Schlagfräsverfahren auf  PRÄWEMA-SynchroForm® Maschinen. Hier wird ein mehrschneidiger mit Formwendeschneidplatten besetzter Fräserkopf eingesetzt. Durch die Synchronisation von Werkzeug und Werkstück ergeben sich  sehr geringe Taktzeiten.

Die Kompaktheit und Thermostabilität der Maschinen sorgen für die notwendigen Genauigkeiten bei der Bearbeitung. Das Entgraten der Werkstücke erfolgt taktzeitneutral während der Bearbeitung. Je nach Anforderung sind diese Maschinen in Ein- und Doppelspindelausführung lieferbar.

Fräsen von Stirnverzahnungen

Das Fräsen von planseitigen  Stirnverzahnungen erfolgt im synchronisierten wälzenden Schlagfräsverfahren auf  PRÄWEMA-SynchroForm® Maschinen. Zur Herstellung der Verzahnung wird ein mehrschneidiges Fräswerkzeug eingesetzt, welches  mit Form-Wendeschneidplatten bestückt ist. Mit diesem Verfahren können konische und gerade Stirnverzahnungen hergestellt werden.

Der modulare Aufbau der DVS-Maschinen ermöglicht den Einsatz dieser Technologie bei räder- und wellenförmigen Werkstücken sowie  im Nass- oder Trockenfräsverfahren. Durch die hochgenaue Bearbeitung konnten in den letzten Jahren bei einigen Anwendern sogar Schleifverfahren ersetzt werden! Durch das synchronisierte wälzende Verfahren ergibt sich mit der dadurch erzielten sehr geringen Taktzeit ein weiterer großer wirtschaftlicher Vorteil.

Nutenfräsen

Das Fräsen von Nuten und/oder T-Nuten, z.B. an Synchronkörpern oder Zahnrädern erfolgt in Kombination mit anderen Technologien in den PRÄWEMA-Maschinen.

Schlagzahnfräsen

Im Unterschied zu den klassischen Verzahnungsfräsmaschinen können konische und gerade Außenverzahnungen wirtschaftlich auch im Schlagfräsverfahren hergestellt werden.
Als Werkzeuge kommen mehrschneidige Form-Wendeschneidplatten mit Vor- und Fertigschneider zum Einsatz.

Wälzfräsen

Das Wälzfräsen ist die wirtschaftlichste Variante für das Herstellen von Verzahnungen.  PRÄWEMA bietet das Wälzfräsen von Evolventen-, Spline- und Kupplungs-verzahnungen bis Modulgröße 5 an.

PRÄWEMA-Wälzfräsmaschinen werden je nach Anforderungsprofil in vertikaler und horizontaler Bauweise ausgeführt. Die Kompaktheit des Maschinenaufbaus, die Thermostabilität und hochgenaue selbst hergestellte Spannmittel garantieren höchste Präzision. Die Modulbauweise der DVS-Maschinen ermöglicht problemlos je nach Kundenwunsch Ein- und Doppelspindelvarianten oder Kombinationsmöglichkeiten  mit anderen Technologien. Trocken- oder Nassfräsen obliegt ebenfalls dem Wunsch des  Anwenders,  da PRÄWEMA-Maschinen für beide Bearbeitungsmöglichkeiten ausgelegt sind und auch eine  eventuelle Änderung der Bearbeitungsstrategie ist  schnell und unkompliziert möglich!

Wälzschälen

Das Wälzschälen (Skiving) wird für das Verzahnen von Werkstücken mit Störkonturen eingesetzt und ersetzt amit das Verzahnungsstoßen.
Das Verfahren kann sowohl bei Innen- als auch Außenverzahnungen zum Einsatz kommen.
Beim Skiving arbeiten Werkstück- und Werkzeugachsen im kontinuierlichen Prozess, wobei die beiden Achsen in einem Winkel (o) zueinander stehen.

Dazugehörige Branchen